Kelkheimer Zukunftsforscher gaben in ihrem Magazin „Trend Update“ preis, dass traditionelle Partnerschaften in Zukunft, immer seltener werden. Sexuelle Beziehungen mit zeitgleich mehreren Partnern hingegen, sollen immer mehr zunehmen. Auch Sex nach terminlicher Vereinbarung sowie Beziehungen ohne Sex, sollen in Zukunft immer mehr dominieren. Geschäftsführer Andreas Steinle der Kelkheimer Zukunftsforschung, äußerte sich in einem Interview zum Thema: „Liebes-Praktiken, die lange als Sittenverfall stigmatisiert wurden, rücken von den Rändern der Gesellschaft in den Mainstream.“
Dafür sei die Individualisierung des Sexuallebens verantwortlich. Die Vision der Kelkheimer Forscher bestehen aus asexuellen Beziehungen sowie polyamore Partnerschaften mit gleichzeitig mehreren Partnern. Diese Partnerschaften sollen sich aber deutlich von hemmungslosen Partnerwechseln unterscheiden, die mit Eifersucht verbunden sind. Wichtigste Faktoren dabei sind die Freiwilligkeit sowie die Transparenz, um solch ein Verhältnis eingehen zu können. Die klassische Beziehung ist in dieser Sparte immer noch der Vorreiter, jedoch nicht mehr so stark dominierend.